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Bauarbeiten Hauptstraße

Ausbau K 70/K 78

In der 35. KW, ab dem 29. August 2016, beginnen die Arbeiten im V. und letzten Bauabschnitt. Die Verlegung von Wasserleitungen und der Kanalausbau wird sich bis zum Jahresende hinziehen. Bei geeigneter Witterung wird anschließend mit den Straßenbau begonnen werden. Aufgrund der notwendig gewordenen umfassenden Arbeiten am Kanal in entsprechender Breite und Tiefe, wurde vom LBM, entgegen den ursprünglichen Planungen, auch in diesem Abschnitt der Vollausbau der Straße beschlossen. Die Bauarbeiten werden sich dadurch bis zum Frühjahr 2017 hinziehen.

Solange wird auch die Linie 30 leider nach wie vor nicht durch den Ort fahren. Es bleibt bei den bisherigen Fahrtstrecken , Fahrtzeiten und Haltestellen.

Ab sofort ist die Hauptstraße vom Ortseingang Mertesdorf aus dem Ruwertal kommend, bis in Höhe des Bürgerhauses befahrbar. Vorerst befahrbar bleiben auch die Kirchgasse und die Unterstraße.

Ruth Wilhelm, Ortsbürgermeisterin

Ausbau der Hauptstr. K77/K78

Die Weiterführung der Ausbauarbeiten an der Hauptstraße ist im aktuellen Bauabschnitt 4
nach Auskunft der Firma Schnorpfeil bei entsprechender Witterung ab dem 15.2.2016
vorgesehen. Zwischenzeitlich werden allerdings in den Bauabschnitten I-IV.1 in den
Kanalschächten die Schachtleitern montiert.
Ruth Wilhelm, Ortsbürgermeisterin

Zum Ausbau K77/K78

Nachdem im Bauabschnitt IV, 1. Teil nun die Schwarzdecke aufgebracht ist, geht es mit den Bauarbeiten weiter im 2. Teil des Bauabschnitts IV. Die Feinschicht wird im Frühjahr 2016 mit der Beendigung des 2. Teils der Arbeiten am 4. Bauabschnitt dann durchgehend aufgetragen. Für die weiteren Arbeiten im 2. Teil des 4. Bauabschnitts wird nicht komplett die Schwarzdecke ab getragen, sondern in kleineren Abschnitten der Asphalt aufgebrochen und die Kanalerneuerung vorgenommen, je nachdem wie die Witterung dies noch zulässt.
Die Gartenstraße wird in den nächsten Tagen ebenfalls asphaltiert und kann dann zum Durchfahren wieder genutzt werden.
Für den Busverkehr bleibt es beim bisherigen Verfahren.
Ruth Wilhelm, Ortsbürgermeisterin

Blaue Mitfahrer Bank

Auf vielfachen Wunsch weise ich noch einmal darauf hin, dass die Ortsgemeinde an der Ersatzbushaltestelle im Eitelsbacher Weg und
an der Ersatzbushaltestelle am Schwimmbad jeweils eine Blaue Mitfahrer Bank aufgestellt hat.
Jeder der auf dieser Bank sitzt, signalisiert damit, dass er in den oberen Bereich des Dorfes von vorbeifahrenden Autofahrern mitgenommen werden möchte.
Bitte machen Sie von dieser solidarischen Transportmöglichkeit Gebrauch, solange die Linie 30 nicht den oberen Bereich des Dorfes
wegen der Straßenbaumaßnahmen versorgen kann. Die Aufstellung einer weiteren blauen Bank ist in der Straße „Auf Krein“ geplant.

Ruth Wilhelm, Ortsbürgermeisterin

Park- und Fahrverhalten in der Straße „Auf Krein“

In den letzten Wochen häufen sich die Beschwerden über das Park und Fahrverhalten im Bereich der Straße „Auf Krein“.
Es sei daher noch einmal darauf hingewiesen, dass

wie in allen Straßen der Ortslage hier Tempo 30 gilt
Bürgersteige den Fußgängern vorbehalten sind
ein Überfahren der Bürgersteige im Verkehrsfluss nicht zulässig und bei Einhaltung der Geschwindigkeit von 30 km/h im Begegnungsverkehr auch nicht notwendig ist
das Halten und Parken auf dem Bürgersteig unzulässig ist.

Aufgrund der vielfachen Beschwerden habe ich Ordnungsamt und Polizei gebeten, Kontrollen durchzuführen.

Ruth Wilhelm, Ortsbürgermeisteri

Der dritte Bauabschnitt

(Mertesdorf) In Mertesdorf geht der Ausbau der Ortsdurchfahrt weiter. Der dritte Bauabschnitt erstreckt sich von der L 149 bis zur Einmündung Eitelsbacher Weg. Die Arbeiten laufen unter Vollsperrung; eine Umleitung ist ausgeschildert.
Mertesdorf. Der Ausbau der Kreisstraßen 77 und 78 in der Ortsdurchfahrt von Mertesdorf geht in die nächste Phase. Der dritte Bauabschnitt erstreckt sich von der L 149 bis zur Einmündung Eitelsbacher Weg. Der erste Bauabschnitt, der Eitelsbacher Weg, ist abgeschlossen. Er ist für den Verkehr freigegeben. Nach Fertigstellung der Kanalbauarbeiten und dem Beginn der Straßenbauarbeiten im zweiten Bauabschnitt (Zur Festung bis zum Johannisweg) werde mit den Kanalbauarbeiten begonnen, teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mit. Zudem werde das Brückenbauwerk über die Ruwer saniert. Laut LBM müssen alle Abschnitte unter Vollsperrung hergestellt werden. Wegen der geringen Fahrbahnbreite sei keine Teilsperrung möglich. Eine Umleitung ist ausgeschildert. alf

Große Baustelle und geduldige Anwohner

(Mertesdorf) Die Arbeiten an der Mertesdorfer Ortsdurchfahrt kommen schneller voran als geplant. Erneuert werden das unterirdische Versorgungsnetz und die Straße. Das Gemeinschaftsprojekt mehrerer Bauträger wird voraussichtlich bis Herbst 2016 abgeschlossen sein.

Sie sind froh über die gute Zusammenarbeit von Mertesdorfern und der Baufirma Schnorpfeil während der Arbeiten an der Ortsdurchfahrt: Ortsbürgermeisterin Ruth Wilhelm und Bauleiter Michael Weinsberg. TV-Foto: Friedhelm Knopp Foto: Friedhelm Knopp (f.k.) ("TV-Upload Knopp"

Mertesdorf. Spannungen zwischen Anwohnern und Bauleuten gehören fast zu jedem innerörtlichen Straßenbauprojekt. Entweder gehen die Männer an Bagger und Walze aus Sicht der Anrainer nicht schnell genug zur Sache oder Anwohner verzögern nach Meinung der Straßenbauer die Arbeiten durch stures und behinderndes Verhalten. Entlang der Mertesdorfer Ortsdurchfahrt, wo es für Hunderte Bewohner seit Monaten so richtig "dick" kommt, läuft es anders. "Die Mertesdorfer spielen hervorragend mit. Und die Mitarbeiter der Firma Schnorpfeil geben im Gegenzug ihr Bestes", erklären auf der Baustelle fast im Chor Ortsbürgermeisterin Ruth Wilhelm und Schnorpfeil-Bauleiter Michael Weinsberg.

Keine Schlaglochpiste mehr
Dies bestätigt Anlieger Herbert Weis, für den der Straßenbau vor seinem Hotel- und Gaststättenbetrieb am Eitelsbacherweg ein monatelanges Riesenproblem darstellte. Vor seinem Anwesen begann im Frühjahr 2014 der erste Bauabschnitt. Inzwischen ist die (Bau-) Karawane weitergezogen, und nichts erinnert mehr an die ehemalige Schlaglochpiste vor dem Hotel. Weis ist froh über das Ergebnis, auch wenn "ich einige eigene Gestaltungsvorstellungen hatte, die nicht verwirklicht werden konnten". Dieser Straßenausbau sei ein Plus für den Ortskern und für Mertesdorf - aber auch für seinen tourismusorientierten Betrieb. Weis: "So ein Straßen- und Leitungsprojekt kann man nicht einfach kaufen und vor dem Haus ausrollen. Da steht vorher fest, dass von den Anliegern einiges zu erdulden ist."
Besonders hebt Weis hervor, dass die Arbeiten ohne Stillstand immer weitergelaufen seien. "Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht so reden würde, wenn es anders gelaufen wäre", sagt der Gastronom. "Wir liegen vier Wochen über dem Zeitplan", sagt Bauleiter Weinsberg, während hinter ihm der Bagger gerade ein weiteres neues Wasserrohr zur Montage in die Grube versenkt. Die Arbeiten gehören zum ersten Teil des vierten und längsten Bauabschnitts zwischen den Häusern Hauptstraße 32 bis 69. Später folgt der fünfte Bauabschnitt im Ortskern, vorbei an Bürgerhaus und Schulgelände. Schon fertig sind die Bauabschnitte Eitelsbacher Weg, Hauptstraße von L 149 bis Eitelsbacherweg und der oberste Abschnitt der Hauptstraße ab Fellerweg bis Zur Festung.
Vorgegangen wird jeweils nach gleichem Muster: Zunächst wird im Auftrag der Verbandsgemeindewerke ein neuer Mischwasserkanal verlegt, dessen Volumen von 300 auf 400 Millimeter erweitert wurde. Danach folgen die neue Wasserleitung und ein bisher noch fehlender Teilabschnitt der Stadtwerke-Gasleitung. Nach dem Leitungsausbau, der rund 60 Prozent der Gesamtkosten ausmacht, folgt der verkehrsberuhigte Straßenausbau unter der Planung des Landesbetriebs Mobilität (LBM). Bis Herbst 2016 soll das Gesamtprojekt abgeschlossen sein. Die Chancen stehen dazu derzeit gut - es sei denn, ein ultralanger und harter Winter würde einen Strich durch die Rechnung machen.
Extra
Während der Arbeiten müssen die Mertesdorfer mit einem notdürftigen ÖPNV-Anschluss leben. Der Linienverkehr kann nicht mehr durch den Ort geführt werden, die gesamte obere Ortschaft ist vom Busbetrieb der Trierer Stadtwerke abgeschnitten. Die Kinder der Grundschule werden in der Zeit auf Kosten der Verbandsgemeinde mit einem Extrabus vom oberen Ortsteil zur Schule gebracht. Linienbusnutzer aus Richtung Trier müssen stattdessen schon an den Behelfshaltestellen im unteren Ortsteil aussteigen und sich zu Fuß auf den weiteren Heimweg machen. An den Haltestellen stehen auffallend blaue Bänke. Dazu Ortsbürgermeisterin Wilhelm: "Wer darauf Platz nimmt, signalisiert vorbeikommenden Autofahrern, dass er auf Nebenwegen in den Oberort mitgenommen werden will. Eine Idee, die sich bewährt hat." f.k.
Extra
Insgesamt über 4,1 Millionen Euro investieren die Verbandsgemeindewerke Ruwer, der Kreis Trier-Saarburg, die Trie-rer Stadtwerke und die Ortsgemeinde in die Arbeiten an der Mertesdorfer Ortsdurchfahrt. Der größte Kostenanteil entfällt auf die Verbandsgemeindewerke Ruwer, die für die Kanal- und Wassernetzerneuerung mit 2,5 Millionen Euro beteiligt sind. Der Anteil des Kreises für den Straßenneubau (K 77/78) beträgt 1,2 Millionen Euro, für den weiteren Ausbau ihres Gasnetzes zahlen die Stadtwerke Trier 25 000 Euro. Die Ortsgemeinde Mertesdorf ist mit neuen Bürgersteigen und neuer Straßenbeleuchtung mit 420 000 Euro dabei. Daran sind die Anlieger anteilmäßig je nach Grundstücksgröße beteiligt. Das Land bezuschusst die Gesamtmaßnahme mit 1,1 Millionen Euro. f.k.



Nächster Bauabschnitt startet

Nächster Bauabschnitt startet in Mertesdorf
(Mertesdorf) Die Ortsdurchfahrt Mertesdorf (K 77 und K 78) wird unter Vollsperrung ausgebaut. Am Dienstag, 1. Juli, startet der zweite Bauabschnitt.
Das teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mit. Die Baumaßnahme ist in fünf Bauabschnitte aufgeteilt. Im ersten Bauabschnitt (Eitelsbacherweg) liegt der Kanal, die Straßenbauarbeiten haben begonnen. Nun ist der Abschnitt von den Straßen "Festung" bis "Zum Johannisweg" an der Reihe. Nach Auskunft des LBM wird gleichzeitig an zwei Bauabschnitten gearbeitet. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. red

Eine harte Zeit steht bevor

(Mertesdorf) Das wird eine harte Zeit für die Mertesdorfer und Ruwertaler: Die Hauptstraße (K 77) als Verbindung zur Bundesstraße 52 wird gesperrt. Die Ortsdurchfahrt wird in nächster Zeit komplett umgekrempelt und ist längere Zeit nicht befahrbar.

Mertesdorf. "Ich rechne mal mit rund drei Jahren Sperrung unserer Hauptstraße", sagte Ortsbürgermeisterin Ruth Wilhelm beim Ortstermin auf dem Parkplatz des Hotels Weis.
Im parallel zum Hotel verlaufenden Eitelsbacherweg fressen sich schon seit April mehrere Bagger in das Erdreich. Ver- und Entsorgungsleitungen werden von Fachfirmen verlegt. In Kürze geht es dann an die Hauptstraße. Rund vier Millionen Euro kostet die Sanierung der 1800 Meter langen Ausbaustrecke. Dabei werden auch etwa 1500 Meter Kanal- und Wasserleitung mit Hausanschlüssen verlegt.
Die Stadtwerke sind ebenfalls mit der Versorgung von Gasleistungen eingebunden. "Auf der Ortsbürgermeisterin Wilhelm liegt die Hauptlast, wenn immer wieder Rückfragen aus der Bevölkerung kommen", sagt Landrat Günther Schartz. Ruth Wilhelm spricht indessen von einer riesigen Maßnahme. Sie sagt: "Wir wissen, was wir den Bewohnern zumuten, haben aber jederzeit für die Anwohner ein offenes Ohr." Für den Ort werde die Sanierung zu einem optischen Gewinn. So könne der Ortskern lebenswert und attraktiv erhalten bleiben. Für die gemeinsame Maßnahme des Landkreises, der Ortsgemeinde und der Verbandsgemeindewerke (VG) Ruwer fließt eine Landeszuwendung von rund 1,1 Millionen Euro. Der Kreis beteiligt sich mit 202 000 Euro. Die VG-Werke steuern rund 2,4 Millionen Euro zu, und so verbleibt für den Ort ein Anteil von 420 000 Euro.

Pendelverkehr für Schüler
Auf die Anwohner kommen viele Einschränkungen in den kommenden Wochen zu. Sie werden dann auch gelegentlich, wenn die Baustelle vor der Haustür ankommt, nicht mehr bis zur eigenen Wohnung fahren können. Ab dem vierten von fünf vorgesehenen Bauabschnitten können Busse und der Schwerlastverkehr den Ort nicht mehr passieren. Für den Transport der Schüler wollen die Stadtwerke einen Pendelverkehr nach Kasel einrichten. Gleichzeitig wird die Ortsdurchfahrt in Kasel weiter saniert. "Bei uns gibt es keine Probleme mit der Durchfahrt, haben wir doch genügend Ausweichstrecken im Ort", erklärt Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Ewald. In Mertesdorf zeigen die Bewohner Einsicht und Verständnis für die langwierige Baumaßnahme. Claudia Hammes, sie betreibt ihren Friseursalon an der Hauptstraße, sagt: "Der Ausbau ist erforderlich. Ich werde aber während der Vollsperrung finanzielle Einbußen haben." Auch Marga Konz sieht die Notwendigkeit der Maßnahme.
Sie sagt: "Ich bin eine ältere Frau und muss regelmäßig zum Arzt nach Ruwer. Das wird einige weite Fußwege von mir abverlangen. Aber die Straße muss gemacht werden."

Ausbau der Mertesdorfer Ortsdurchfahrt

TV berichtet 12.03.14

Für zwei Jahre wird Ort zur Baustelle
Autofahrer im unteren Ruwertal müssen sich in den nächsten zwei Jahren auf größere Umwege einstellen. In Kasel und Mertesdorf werden zeitweise parallel die Ortsdurchfahrten ausgebaut. In Mertesdorf rollen die Bagger im nächsten Monat an. Details haben die Anwohner bei einem Infoabend erfahren.
Mertesdorf. Die Planung für den Ausbau der Mertesdorfer Ortsdurchfahrt läuft seit Monaten auf Hochtouren. Bevor nun im April die Bagger anrollen, haben sich etwa 140 Anwohner im Bürgerhaus über den Ablauf informiert.
Bernhard Busch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer, warnte gleich, dass sich alle Betroffenen auf eine "lange Zeit mit einigen Einschränkungen" einstellen müssten - zumal parallel in Kasel die Ortsdurchfahrt weiter ausgebaut werde: "Wir krempeln das untere Ruwertal ordentlich um."
Das Mertesdorfer Projekt stemmen Kreis, Ortsgemeinde, VG-Werke und Stadtwerke Trier. Sie schultern Kosten von insgesamt vier Millionen Euro (siehe Extra). Laut Johannes Müller vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) sind zwei Jahre Bauzeit anvisiert - von April 2014 bis Frühjahr 2016. Müller: "Wenn es einen richtigen Winter gibt, kann sich das aber nach hinten verschieben." Die 1,8 Kilometer lange Ausbaustrecke ist in fünf Abschnitte geteilt (siehe Grafik). Geplant sind neue Gehwege und eine 5,50 bis sechs Meter breite Fahrbahn.
Laut VG-Werken werden knapp 1500 Meter Kanal- und Wasserleitung samt Anschlüssen verlegt. Die Stadtwerke legen zudem eine Gasleitung im Bereich Hauptstraße. Ortsbürgermeisterin Ruth Wilhelm appellierte an die Anwohner: "Wer einen Anschluss möchte, sollte sich das jetzt gründlich überlegen. Wir wollen die schöne neue Straße nicht in absehbarer Zeit wieder aufbrechen müssen."
Die Arbeiten starten im April im Eitelsbacherweg. Dort wird die Fahrbahn verschoben und in Höhe des Hotels Weis verengt. Autofahrer passieren künftig eine Art "Baumtor", da dort mehrere Bäume gepflanzt werden. Bereits vorhandene Inseln zur Verkehrsberuhigung in der Hauptstraße bleiben größtenteils erhalten.
Am Ortsausgang Richtung B52 entstehen eine Linksabbiegerspur zum Johannisberg, ein barrierefreier Fußweg zum Feller Weg und eine Querungshilfe. Viele Anwohner interessierten sich vor allem für die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke und die Folgen für den Busverkehr. Johannes Müller vom LBM erklärte: "Wenn die Baustelle vor ihrer Tür ankommt, werden sie mal zwei Wochen nicht bis zum Haus fahren können."
Busse und Lastwagen könnten spätestens im vierten Bauabschnitt 2015 den Ort nicht mehr passieren. Dann seien großräumige Umleitungen über die L149 und die B52 notwendig. Damit die Schüler nicht ab dem Eitelsbacherweg "durch den ganzen Ort laufen" müssten, wollen die Stadtwerke laut Jürgen Schneider Busse einsetzen, die tagsüber zwischen Johannisberg und Kaseler Wasserhäuschen pendeln. Ein Einsatz nachts und am Wochenende sei "aus Kostengründen" nicht geplant.
Damit die Pendelbusse fahren können, werden laut VG-Chef die Ausbauarbeiten in Kasel am Wasserhäuschen vorgezogen. Auf Bitten einiger Eltern sollen die Busrouten demnächst über die Grundschule verteilt werden.
Busch forderte die Bürger auf, sich bei Sitzungen des Gemeinderats weiter zu informieren. Dort sollen demnächst die Ausbaupläne ausgehängt werden.
Extra
Der Ausbau der Mertesdorfer Ortsdurchfahrt kostet etwa vier Millionen Euro. Mehr als die Hälfte davon, etwa 1,4 Millionen Euro, übernehmen die Werke der Verbandsgemeinde Ruwer für Kanäle und neue Wasserleitungen. Der Kreis Trier-Saarburg trägt 1,2 Millionen Euro für den Fahrbahnausbau, die Ortsgemeinde 411 000 Euro für Gehwege, Straßenbeleuchtung und verkehrsberuhigende Elemente. Die Stadtwerke verlegen für etwa 25 000 Euro eine neue Gasleitung. An den Kosten der Ortsgemeinde werden die Anlieger der Ortsdurchfahrt beteiligt. Die entsprechenden Ratsbeschlüsse dazu stehen noch aus. Die Betroffenen sollen aber bald bei einer Versammlung über die Zahlung der Ausbaubeiträge informiert werden. cweb

Ausbau der Ortsdurchfahrt Mertesdorf, K77/K78

Im Zuge der Baumaßnahme wird die Fahrbahn im Vollausbau erneuert, einseitig bzw. beidseitig Gehwege angelegt und Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Des Weiteren wird die Ruwerbrücke saniert. Es handelt sich um eine gemeinschaftliche Maßnahme der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, der Ortsgemeinde Mertesdorf und den Verbandsgemeindewerken Ruwer.

Die Maßnahme hat eine Gesamtausbaulänge von ca. 1.818 m (Vollausbau: ca. 1.357 m, Deckenerneuerung ca. 461 m).

Die Fahrbahnbreite der K 77 und K 78 wird auf ca. 6,00 m ausgebaut. Einseitig bzw. beidseitig werden Gehwege mit einer Breite von i.M. 1,50 m auf der gesamten Baulänge angebaut.

Die Submission ist für den 17.12.2013 terminiert. Die Angebotsprüfung erfolgt dann im Dez. 2013 bzw. Januar 2014. So dass die Vergabe für den Januar / Februar 2014 erfolgen kann.

Der Baubeginn ist für ca. Februar / März 2014, in Abhängigkeit vom Winter, vorgesehen.
Der Ausbau erfolgt unter abschnittsweiser Vollsperrung. Im Bereich Bauanfang und Bauende der einzelnen Bauabschnitte werden die Knotenpunkte befahrbar bleiben.

Es werden 5 Bauabschnitte gebildet:
BA I: Eitelsbacherweg
BA II: Hauptstr. /Abzweigung Zur Festung bis Hauptstr. / Zum Johannisberg
BA III: L 149 ( Ortseingang aus dem Ruwertal) bis Eitelsbacherweg
BA IV: Eitelsbacherweg bis Bohnewies
BA V: Bohnewies bis Oberstraße

Nach Fertigstellung der Kanalbauarbeiten und Beginn der Straßenbauarbeiten im jeweiligen Bauabschnitt, soll im nächsten Bauabschnitt wieder mit den Kanalbauarbeiten begonnen werden. Somit wird gleichzeitig an zwei Bauabschnitten jeweils mit den Kanalbau- und Straßenbauarbeiten gearbeitet.

Die Vollsperrung und die dazugehörigen Umleitungsstrecken werden ständig dem Bauablauf angepasst (fertig gestellte Bauabschnitte werden für den Verkehr frei geben).

Die Umleitungsstrecke wird in der Örtlichkeit für jeden Bauabschnitt ausgeschildert.

Vor dem Baubeginn der Maßnahme wird eine weitere Anliegerversammlung zur Information über den anstehenden Bauablauf stattfinden.

Ruth Wilhelm, Ortsbürgermeisterin