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Hubschrauberspritzungen

Hubschraubereinsatz im Steillagenweinbau im Jahr 2016

Trier/Rheinland-Pfalz –
Seit dem Jahr 2012 ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit Luftfahrzeugen nur noch mit einer Genehmigung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) möglich. Die Bekämpfung von pilzlichen Schaderregern im Weinbau mit Pflanzenschutzmitteln, insbesondere im Steil- und Steilstlagenweinbau, erfordert neben den gängigen Techniken mit Bodengeräten weitergehende Lösungen. Als langjährig bewährtes Instrument steht den Steillagenwinzern weiterhin die Hubschrauberspritzung zur Verfügung.

Bei der von Anfang Mai bis August andauernden Hubschrauberspritzsaison 2016 sind folgende Regelungen zu beachten:

Zur Hubschrauberspritzung dürfen nur zugelassene Pflanzenschutzmittel (Fungizide) angewendet werden, die darüber hinaus vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Für die Anwendung mit Luftfahrzeugen zugelassen worden sind oder

Für die Anwendung mit Luftfahrzeugen genehmigt worden sind. Jede beabsichtigte und genehmigte Behandlung aus der Luft ist mindestens 48 Stunden vorher der ADD per e-mail oder Fax anzuzeigen. Die Einhaltung der Auflagen und des Sicherheitskonzeptes wird durch Stichprobenkontrollen überprüft.

Die ADD stellt der Öffentlichkeit Informationen über die genehmigten Anwendungen zur Verfügung. Diese können auf den Internetseiten der ADD unter „Aktuelles“ eingesehen werden. Hier wird insbesondere über die eingesetzten Pflanzenschutzmittel, Anwendungszeitpunkte und Gemarkungen, in den eine Anwendung stattfindet, informiert.