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Weinbau

Weinbau in Mertesdorf

In Mertesdorf, der wohl ältesten Weinbaugemeinde im Ruwertal, werden 65 ha Weinbaufläche bewirtschaftet. Der Weinbau geht hier nachweislich bis auf die Römerzeit zurück. Ein beim Grüneberg im vorigen Jahrhundert gefundenes römisches Relief zeigt einen Winzer im Weinkontor:

Die Rekonstruktion des Reliefs mit Kontor des römischen Weinhändlers ist zum Logo für den Ruwerwein geworden.

In den letzten Jahren haben die Erfolge einiger Weingüter Mertesdorf weltweit bekannt gemacht. In der Weinliteratur hat man dem Mertesdorfer Rieslingwein eine Spitzenstellung zuerkannt. So schreibt der renomierte englische Weinkritiker Stuart Pigott: "Die Weingüter in Mertesdorf gehören zu den herausragensten des gesamten Mosel-Saar-Ruwergebiets und müssen zu den besten Rielingerzeugern in Deutschland gerechnet werden. Mertesdorfer Rieslingweine zeichnen sich aus durch zartgliedrige finessereiche und pikante Frucht und durch ein schönes, variationsreiches Bouquet." So ist erklärlich, daß Mertesdorfer Weingüter höchste Auszeichnungen und Ehrungen erhalten haben.



Weingut Erben von Beulwitz

Eigentümer des Weingutes ist die Familie Weis. Sie kaufte den Betrieb 1982 von Ulrich von Fumetti in Kasel und integrierte ihn in das Hotel-Weingut Weis in Mertesdorf, um das Wein-Angebot höchster Qualität zu optimieren.
Das Streben nach höchster Qualität hat im Weingut ERBEN von BEULWITZ eine lange Tradition. Bereits im Jahre 1867 wurde das „kleine Chateau“ in Kasel von der königlichen Central-Commission auf der Pariser Weltausstellung für besondere Qualitäten ausgezeichnet.
Als verantwortlicher Betriebsleiter setzt Herbert Weis diese fast 140-jährige Tradition auch heute konsequent fort. Dieses beweisen die zahlreichen Erfolge, Ehrungen und Auszeichnungen in den letzten 20 Jahren im In- und Ausland

Weingut von Schubert

Schlosskellerei C. von Schubert

Maximin Grünhaus liegt am Ende eines Südhanges auf der linken Seite der Ruwer, etwa 2 km von deren Mündung in die Mosel.
Bergseits der alten Klostergebäude mit ihren umfangreichen Kelleranlagen, die zum Teil aus römischer Zeit stammen, befindet sich die geschlossene Weinbergslage Maximin Grünhaus mit den Einzellagen Bruderberg, Herrenberg und Abtsberg, die sich im Alleinbesitz der Familie von Schubert befinden. Die drei Maximin Grünhäuser Weinbergslagen sind in allen Jahrgängen in ihrer Eigenart deutlich voneinander unterscheidbar und zeichnen sich durch folgende Besonderheiten aus:
Der Bruderberg (ca. 1 ha) mit seinem feinerdigen Schieferverwitterungsboden befindet sich im unteren Bereich des Maximin Grünhäuser Berges und bringt kräftige, herzhafte Weine mit erdigem Schieferton.
Der Herrenberg (ca. 19 ha) mit einer Variation von rotem und blauem Schiefer im mittleren und oberen Bereich des Berges bringt feinblumige, kernige, kräftige Weine, geprägt durch das Spiel einer herzhaften Säure, mit guten und besten Qualitäten.
Der Abtsberg (ca. 14 ha) nimmt den zentralen Berg ein mit ausschließlicher Steillagenqualität und blauem Devonschieferverwitterungsboden. Er bringt bukettreiche, feinnervige, würzige und körperreiche Weine, geprägt durch eine artige, feinfruchtige Riesling-Säure, mit besten und edelsten Kreszenzen

Weingut Karlsmühle

Schon seit der Zeit Napoleons wird von unserer Familie hier im Ruwertal Weinbau betrieben. Seit Ende der 70er Jahre führe ich, Peter Geiben, das Weingut Karlsmühle. Für mich ein faszinierendes Handwerk, mit der Möglichkeit, mit dem Ökosystem Weinberg, durch Erfahrung, Wissen, Geduld und meiner Hände Arbeit Weine von höchster Güte zu erzeugen: geprägt von kristallklaren Fruchtaromen, komplexem Geschmack, dem unverwechselbaren Terroir unserer Weinbergslagen, dem Mikroklima des Ruwertales, Ökologie und Bekömmlichkeit. In dieser schöpferischen Synthese von Boden, Mikroklima, gesunden alten Rebstöcken und der Intuition des Winzers liegen die Geheimnisse unserer großen authentischen Weine.
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Auch dieses Jahr bieten wir kulinarische Abende an.
siehe Aktuelles

Weinliebhaber in vierter Generation

www.weinhaus-pazen.de
Weinliebhaber in vierter Generation
Weinberge und Straußwirtschaften prägen das Bild des unteren Ruwertals und locken jährlich viele Tausende Touristen in die Verbandsgemeinde Ruwer. Für den Erhalt der eindrucksvollen Weinkulturlandschaft sorgen viele Winzer und Weingüter schon seit Generationen. Einer von ihnen ist der Mertesdorfer Paul Pazen.
Nach alter Tradition baut Winzer Paul Pazen seine edlen Tropfen im kühlen und feuchten Keller in Holzfässern aus.TV-FOTO: DIETMAR SCHERF
Mertesdorf. Als der aus Zeltingen stammende Winzer Peter Pazen 1865 seine ersten Weinberge im Ruwertal erwarb, ahnte er noch nicht, dass seine Nachkommen diesen Besitz zu einem namhaften Weingut ausbauen würden. Heute betreibt es Inhaber Paul Pazen mit seiner Frau Ingrid bereits in der vierten Generation.
Ich lebe gern in der ...
Im Jahr 1976 haben die beiden das Gut in Mertesdorf übernommen. "Selbst haben wir keine Weinberge mehr, sondern kaufen den Most ausschließlich von Ruwerwinzern", erzählt der heute 62-Jährige. Sein Vater hatte die eigenen Weinberge verkauft, bis 2000 hatte Paul Pazen noch einige Rebflächen gepachtet. "Jetzt erwerben wir den Most und bauen ihn auf unsere Art im eigenen Keller aus", sagt der Winzer. Wein und Reben gehören für den Kellermeister zum Landschaftsbild der Verbandsgemeinde Ruwer einfach dazu. Mit seinem Unternehmen trägt er - wie zahlreiche andere Haupt- und Nebenerwerbswinzer in den Steillagen des unteren Ruwertals - zum Erhalt dieses einzigartigen Kulturguts bei. Allerdings war es ein "steiniger Weg" bis zum Erfolg, berichtet Pazen, gepflastert mit "größtem körperlichen Einsatz und finanziellen Opfern". Entscheidend seien umfassende Fachkenntnisse und vor allem "viel Liebe zu Wein und Kultur" gewesen. Pazen legt etwa großen Wert auf die direkte Übernahme der Traubenmoste im Herbst. Nach alter Tradition werden sie in Holzfässern im kühlen und nassen Keller vergoren und bis zur eigenen Abfüllung dort gelagert. "Diese Methode hat sich über 100 Jahre gut bewährt. Es zeigt sich immer wieder, dass jedes einzelne Fass dem Wein seinen eigenen Charakter gibt." Dies spiegele sich vor allem im Aroma und einer ausgewogenen Säure und Fruchtsüße der edlen Tropfen wider.
Stammplätze auf vielen Märkten
Die Pazens nutzen zudem auch immer wieder die Gelegenheit, mit eigenem Stand bei Festen in der Verbandsgemeinde Ruwer für den Ruwerwein zu werben. Einen Stammplatz haben sie seit vielen Jahren beim Pluwiger Sommer, auf dem Bauernmarkt in Pluwig und beim Ruwertaler Frühling, wo Winzer in den Weinbergen von Mertesdorf und Kasel ihre Rieslinge ausschenken.
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Zudem war Pazen einer der Gründungsmitglieder des Vereins Ruwer-Riesling, der zahlreiche Feste und Weinproben im Ruwertal veranstaltet. Nebenbei fand der Kellermeister auch die Zeit, sich lange Jahre ehrenamtlich im Verkehrsverein Ruwertal und im Pfarrverwaltungsrat Mertesdorf zu engagieren. 15 Jahre lang war er außerdem Mitarbeiter im mittelalterlichen Verein Forum Gaudi.
Auch kommunalpolitisch packte Pazen mit an: Er war 23 Jahre im Gemeinderat Merstesdorf vertreten und kümmerte sich um Fragen über den Wein hinaus. "In der Zeit haben wir etwa den Ausbau des Neubaugebiets Am Johannisberg und den Umbau des heutigen Bürgerhauses realisiert."

Das Weingut Ludwig Breiling bietet hervorragende Weine an. Dies wundert nicht, ist doch Ludwig Breiling der erfogreiche Kellermeister des international renomierten Karthäuserhofes, der im Nachbarort Eitelsbach liegt. Der Karthäuserhof hat viele nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Sein Besitzer, Christoph Tyrell wurde 1997 von der Zeitschrift "Feinschmecker" zum "Winzer des Jahres" ernannt. (zum Weingut Karthäuserhof) www.karthaeuserhof.com

Weingut Christoph Schöler
54318 Mertesdorf
Eichgraben 6
Tel: 0651-52653
Fax: 0651-995432

www.vanelkan.de

Seit dem Jahr 2003 betreiben Marco und Christina van Elkan als „Querein-steiger“ in Mertesdorf Weinbau. Mit ihrem Mikroweingut verfolgen sie eine konsequente Qualitätsstrategie. Viele sorgfältige Arbeitsschritte tragen dazu bei, dass die Trauben bei der Lese gesund, kleinbeerig und hocharomatisch sind. Niedrige Erträge, aufwändige Laub- und Rebschutzarbeiten sowie eine späte Lese zählen zu den Eckpfeilern der Weinbauphilosophie der van Elkans. Ausschließlich reifes, säure-harmonisches und aromareiches Lesegut wird für die van|elkan-Rieslinge verwendet.Im Keller ist dagegen "kontrolliertes Nichtstun" angesagt. Eine langsame und kühle Vergärung in Edelstahltanks sowie ein langes Lager auf dem Hefedepot verleihen den Rieslingen Frucht, Struktur und Tiefe. Durch das Zusammenspiel von einzigartigem Terroir, Qualitätsbestrebungen im Weinberg und schonender Weiterverarbeitung im Keller entstehen authentische Ruwer-Rieslinge: aromatisch, feinfruchtig, saftig - versehen mit elegantem Säurespiel, einer ruwertypischen Mineralität und langem Nachhall. Das Ergebnis sind Rieslinge, die Beachtung finden: Im Rahmen der großen 2005er Riesling-International-Verkostung der Zeitschrift Weinwelt wurde das Mikroweingut aus Mertesdorf zur Top-Neuentdeckung gewählt. Auch die Weinzeitschrift Vinum sowie der SWR berichteten bereits über die Quereinsteiger aus dem Ruwertal.

Ruwer-Riesling e.V.

www.ruwer-riesling.de

Die berühmten Weinbaugemeinden im Ruwertal, einem landschaftlichen Kleinod in der Nähe der alten Römerstadt Trier, sind Zielorte für eine wachsende Zahl von Urlauber von Nah und Fern.
Dank des günstigen Klimas wächst hier der Ruwer-Riesling, eine wahre Spezialität des Bereichs Ruwer, der "Boutique" im Weinbaugebiet Mosel.
Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten Land und Leute, Wein und Gastlichkeit vorstellen und Ihnen die Urlaubsregion "Ruwertal" erschließen. Besuchen Sie unsere Ruwerwinzer: sie werden Sie mit dem Besten aus ihren Kellern verwöhnen und so zur Weingeselligkeit beitragen.

Ihnen, sehr geehrte Weinfreunde, wünsche ich viel Freude mit unserer Internetpräsenz und einen schönen Aufenthalt an der Ruwer.

1. Vorsitzender Ruwer-Riesling e. V.

Frank-Stefan Meyer